Vornamen: wie den richtigen finden

Manche Eltern wissen von vorneherein, wie sie ihr Kind nennen werden, denn oft spielt hier die Familientradition eine große Rolle. Der Sohn wird nach Vater und Großvater benannt, die Tochter nach Mutter und Großmutter.

Dem Baby kann man in so einem Fall allerdings nur wünschen, dass der Vorname nicht zu altmodisch klingt, sonst ist es später im sozialen Umfeld eher Spott ausgesetzt ist.

Eltern, die noch nicht wissen, welchen Vornamen sie ihrem Kind geben sollen, müssen sich ihrer Verantwortung diesbezüglich wirklich bewusst sein, denn der Vorname begleitet einen Menschen sein ganzes Leben lang.

Hier ein paar Tipps zur Entscheidungshilfe für den richtigen Vornamen

  • um auf das obigen Beispiel zurückzukommen: Wenn Sie die Tradition etwas brechen wollen, könnten sie den traditionellen Vornamen als Zweitnahmen wählen.
  • stöbern Sie im Stammbaum Ihrer Familie. Dort finden Sie Namen, die heute wieder ganz aktuell sind, wie Oskar, Paul, Max, Greta.
  • beide Eltern sollten sich eine Liste mit Lieblings-Vornamen erstellen und schauen, ob es – hoffentlich – Übereinstimmungen gibt. Nichts ist schlechter, als wenn sich ein Elternteil bei der Wahl des Vornamens gegen den Wunsch des Partners durchsetzt.
  • der Vorname sollte zum Nachnamen passen. Handelt es sich nämlich um “Müller” oder “Meier”, passt ein Vorname wie Genevieve nicht wirklich dazu.
  • haben Sie einen Nachnamen mit sehr vielen Silben, passt ein kurzer Vorname besser.
  • Vorsicht bei Trendnamen. Nur weil beispielsweise Miley Cyrus im Moment gerade sehr aktuell ist, könnte es sein, dass es in der späteren Schulklasse mehrere Mileys geben wird.
  • glücklicherweise gilt in Deutschland das Gesetz, dass keine Berufs- oder Städtenamen als Vornamen gewählt werden dürfen wie beispielsweise in den USA.  Mit extravaganten Namen sollten Eltern sowieso zurückhaltend sein. Wie mag sich der Junge heute fühlen, der vor Jahren “Pumuckl” getauft wurde.
  • wenn Sie Ihrem Kind ein später ständiges Vorbuchstabieren seines Vornamens ersparen wollen, dann entscheiden Sie sich für die übliche Schreibweise.
  • gut auch, dass Gerichte bei der Namensgebung mitsprechen dürfen. Eltern wollten ihren Sohn Hans nennen, was normalerweise kein Problem wäre. Allerdings lautet der Nachname der Familie “Wurst”. Die Eltern hätten ihren Jungen tatsächlich “Hans Wurst” genannt.

Auf dieser Homepage gibt es einen Vornamen Generator, der zwar teilweise wirklich merkwürdige Ergebnisse bringt, aber als Ideengeber nicht schlecht ist.

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