Kinderwunsch: Paare sollen unterstützt werden
Kurz vor ihrem eigenen Start in den Mutterschutz hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder noch einmal klar verlauten lassen, dass Paare mit Kinderwunsch unterstützt werden müssen.
Die Rede ist von Paaren, die ungewollt kinderlos sind und sich ein Kind wünschen.
Wie will Kristina Schröder Paare mit Kinderwunsch unterstützen
- künstliche Befruchtungen sollen finanziell stärker gefördert werden
- Adoptionsregeln sollen an die Lebenswirklichkeit angepasst werden
Kinderwunsch realisieren durch künstliche Befruchtung
Kinderlose Paare mit Kinderwunsch benötigen häufig medizinische Hilfe, die meist sehr kostenintensiv ist und von den Paaren oft nicht erbracht werden kann. Die Bundesfamilienministerin möchte hierfür die zuständigen Ansprechpartner wie Gesetzliche Krankenkassen, Bund und Länder an einen Tisch bringen. Ein Kinderwunsch – so Schröder – darf nicht am fehlenden Geld scheitern.
Kinderwunsch realisieren durch Adoption
Auch wenn am Maßstab der Adoption nichts geändert werden darf, sollen Paare mit Kinderwunsch besser über ihre Möglichkeiten einer Adoption durch entsprechende Ratgeber informiert werden. Staatliche Stellen, auch solche aus dem Ausland, sollen Unterstützung und Hilfen leisten.
Es klingt zwar gut, wenn Kristina Schröder davon spricht, die heutigen Lebenswirklichkeiten in den Adoptionsregeln besser zu berücksichtigen. Aber, was will sie wirklich tun? Die Rede ist von Überprüfung der Empfehlungen in Bezug auf Erwerbstätigkeit und Alter der adoptionswilligen Paare.
Ob der Plan, den “Altersabstand” zwischen Eltern und Kind weiter zu fassen, ein richtiger Ansatz ist, ist fraglich. Bisher ist vorgesehen, dass Eltern und adoptierte Kinder nicht mehr als 40 Jahre Altersunterschied haben sollten.
Auf jeden Fall dürfte bis zur Änderung und Umsetzung noch einige Zeit ins Land gehen. Jetzt fällt die Bundesfamilienministerin selbst erstmal eine ganze Weile aus durch die bevorstehende Geburt ihres eigenen Kindes.
Auch die Justizministerin plant ein liberaleres Adoptionsrecht, wie bei welt.de nachzulesen ist.
