Ich geh’ zur U! und Du? | Notwendige Initiative
Es ist unbestritten, dass die Vorsorgeuntersuchungen für Säuglinge und Kleinkinder ein wichtiger Baustein sind, um die Entwicklung der Kinder zu begleiten und notfalls rechtzeitig Handlungen vornehmen zu können.
Die U1 bis zur U9 sind feste Termine für Eltern, um den jeweiligen Entwicklungsstand ihres Kindes von einem Kinderarzt überprüfen lassen zu können. “Ich geh’ zur U! und Du?” musste als Initiative dennoch ins Leben gerufen werden, weil die Vorsorgeuntersuchungen nicht in dem Maße genutzt wurden, wie sie sollten.
Die Erstuntersuchungen bis zum zweiten Lebensjahr werden am lückenlosesten wahrgenommen, die Folgeuntersuchungen zwischen drei und fünf Jahren leider immer weniger.
“Ich geh’ zur U! und Du?” will mit Arbeitsmaterialien, die ab sofort kostenlos über entsprechende Stellen verteilt werden, die Eltern ermahnen, an den Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – BZgA – hatte die Initiative “Ich geh’ zur U! und Du?” in den Jahren 2004 bis 2010 durchgeführt. Lokale Partner wie Kindertagesstätten, Jugend- und Gesundheitsämter waren daran beteiligt. Über diese Institutionen wurde das Informationsmaterial verteilt.
Mehr als 80.000 Kinder wurden durchschnittlich in den letzten Jahr mit Hilfe von “Ich geh’ zur U! und Du?” erreicht. Auch Familien mit Migrationshintergrund oder sozial belastete Familien, die eher seltener die U7 bis U9 für ihre Kinder wahrnahmen, waren aufgrund der Aufklärungskampagne “Ich geh’ zur U! und Du?” motiviert, die Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen.
Die Projektlaufzeit für “Ich geh’ zur U! und Du?” ist abgeschlossen. Weil sie so erfolgreich war, erhalten die entsprechenden Stellen nun Tipps, Leitfäden und Elternflyer, um diese Aktion “Ich geh’ zur U! und Du?” selbständig weiterführen zu können.
Mehr Informationen zu “Ich geh’ zur U! und Du?” findet man auf dieser Webseite.

ich finde es an sich nicht schlecht dass es die us gibt, falls man als eltern unsicher ist. wenn man aber die zeit ruhe und das bewusstsein hat, seine kinder in ihrer entwicklung zu beobachten, dann finde ich die us überflüssig und ich habe unserem Jugendamt einen beschwerdbrief zukommen lassenüber die veraltete und unsensible untersuchung unseres Kindes. bei jeder der us waren die ärzte inkompetent und teilweise sogar unfreundlich und haben uns auch teilweise falsch aufgeklärt. wir wechelten jedesmal den arzt in der hoffnung jemanden kompetenteren zu finden, leider erfolglos. für unser kind bedeutete dies am ende der untersuchung immer stress und wir waren uns nach der 4. u einig, nicht nochmal zu einer zu gehen, um 1. unser kind nicht noch mal so traumatisiert zu erleben und 2. wollten wir nicht, dass wenn irgendwann unser kind zum arzt muss dann angst vor ihm hat.
durch kontakt mit freunden und bekannten, die ebenfalls kinder haben, wissen und sehen wir wie unser kind sich entwickelt und zwar ganz normal. es ist ja auch ein kind aus einer spontangeburt und wurde termingerecht geboren.
die beschwerde schickten wir , damit die ärztekammer evt. informiert wird, bzw. damit das jugendamt sich bewusst wird, dass 2012 keine us in Stil der 70er jahre durchgeführt werden sollten, wo kinder an einem bein in die luft gezogen werden von einem/einer fremden und man als eltern dazu aufgefordert wird sein kind nicht zu trösten, so lange die u nicht abgeschlossen ist. wir leben in einem eher bewussten zeitalter und nicht mehr im Stil der preußischn erziehung nach dem Motto: was uns nicht umbringen kann, das härtet uns ab!
nein danke, wir als eltern entscheiden mit gesundem menschenverstand und herz und nicht nach einem beamtensystem das unser land finanziell in den ruin treibt mit mitarbeitern, die oft einen zu niedrigen bildungsstand haben oder zu bequem sind modernität einzubringen.